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Genossenschaft


Lok-Remise Uster 1993 Vor und nach Renovation 1993/1998 Lok-Remise Uster 1998

Zeichnen Sie einen Anteilschein und werden Sie Genossenschaftler. Im Jahre 1973 wurde in Hinwil die "Genossenschaft Technik 1900" gegründet. "Sie bezweckt die Förderung, Finanzierung und den Betrieb von erhaltenswerten Veteranen, vornehmlich aus der Eisenbahntechnik, im Zürcher Oberland. Sie kann zum Kauf angebotene Anlagen, Fahrzeuge und Objekte erwerben sowie Personen oder Institutionen, die dasselbe Ziel anstreben, finanziell unterstützen." Aus diesem Genossenschaftszweck ersieht man sofort, dass damals die Finanzierung und der Aufbau des Dampfbahnvereins Zürcher Oberland (DVZO) im Vordergrund stand. Weil der DVZO dann in der Lage war, sein Rollmaterial selber zu bezahlen, musste die Genossenschaft nie tätig werden. Als die Lok-Remise Uster im Jahre 1983 spruchreif wurde, reaktivierte man sie. Gemäss den Statuten übernahm die "Genossenschaft Technik 1900" von der SBB nach dem Ausbau der Glattallinie auf Doppelspur das alte, aus dem Jahre 1920 stammende Hebelstellwerk des Bahnhofes Uster mit den dazugehörenden Stationsglocken.
Von der Schweizerischen Südostbahn (SOB) konnte die wegen des Depotneuhaus in Samstagern überzählig gewordene Radsatzdrehbank käuflich erworben und für die weitere Verwendung in der Lok-Remise Uster sichergestellt werden. Damit konnte ein weiterer Zeuge der Technik des 19. Jahrhunderts vor dem Schneidbrenner gerettet werden. Als das Projekt "Lok-Remise Uster" konkret wurde, kam der Wunsch auf, die Genossenschaft so umzubenennen, dann das Hauptprojekt im Namen erscheint. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 25. August 1990 wurde die "Genossenschaft Technik 1900" in "Genossenschaft Lok-Remise Uster" umbenannt. Gleichzeitig wurde der Sitz von Hinwil nach Uster verlegt. Sie bezweckt nun hauptsächlich "die Förderung, Finanzierung und den Betrieb der aus der Gründezeit der Glatthalbahn stammende und unter kantonalen Schutz stehenden Lokomotiv-Remisen beim Bahnhof Uster.

Das Ziel der Genossenschaft Lok-Remise Uster ist hoch gestreckt: Die Renovation und die Wiederinbetriebnahme der ersten Etappe der Lok-Remise Uster wurde mit Kosten von 4.5 Millionen Franken veranschlagt. Der grösste Teil des Geldes konnte mit Hilfe des Lotteriefonds finanziert werden. Das Budget konnte trotz vorgefundenen Altlasten um 0.6 Millionen unterschritten werden. Damit die weiteren Etappen des für Uster, ja für die ganze Schweiz einzigartigen Projektes abgeschlossen werden kann, ist die "Genossenschaft Lok-Remise Uster" auf neue Genossenschaftler und Spendengelder angewiesen. Jederman kann Genossenschaftler werden. Durch die Zeichnung eines (oder mehrerer) Anteilscheine wird man Genossenschaftler. Es gibt Anteilscheine von 100, 500 und 1000 Franken. Mit der Zeichnung von Anteilscheinen stellen Sie einerseits der Genossenschaft das benötigte Kapital zur Verfügung und bekunden anderseits Ihr Interesse an der Verwirklichung des Vorhabens.

Dadurch kann die Lokremise auf eine breite Basis gestellt werden, die Beschaffung des Restkapitals bei privaten Geldgebern, bei Gemeinden und beim Bund wird erleichtert. Je grösser die Genossenschaft ist, desto rascher kann auch das Gesamtprojekt verwirklicht werden.

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